What's in my Bag?

Meine erste Spiegelreflexkamera kaufte ich mir zu meinem Lehrabschluss 1996. Es war eine Nikon F601 AF welche ich damals im Schaufenster eines Fotoladens gesehen habe. Und so startete ich meine ersten Versuche mit meiner ersten richtigen eigenen Kamera. Diese Nikon begleitete mich auf diversen Reisen und Ausflügen, unter anderem auf eine über 3 monatige Reise in die USA im Jahre 2000. Und danach? Danach wurde es irgendwie ruhiger um meine Spiegelreflex, denn die digitale Welt wurde weiter entwickelt und mit ihr eroberten die digitalen Cams die Welt. Skeptisch war ich ja, aber irgendwie war die Vorstellung schon interessant mit einer Kamera unterwegs zu sein die in eine Zigarettenschachtel passen würde. Der Aspekt war also, je kleiner das Ding ist, desto eher nimmst du sie mit. Ich gebe zu, damals habe ich mich nicht mit den diversen extrem beschäftigt. Wichtig war, dass die Kamera klein ist. So wurde meine erste digitale Kompaktkamera eine Pentax Optio S mit sage und schreib 3MP! Aber ich muss sagen, ich habe diese Kamera geliebt. Gekauft etwa im Jahre 2003 begleitete sie mich praktisch überal hin. Und etwas vom genialsten Feature war, dass sie quasi so kleine Zeitraffersequenzen aufnehmen konnte. Nach ein paar Jahren wurde sie durch ein neueres Model der Optio S reihe mit 5MP ersetzt. Danach folgte eine Lumix Pentax, welche mich dann irgenwie nicht mehr so begeisterte. So stand ich im Jahre 2011 vor dem Entscheid für eine mehrwöchige Südostasienreise mir wieder eine Spiegelreflexkamera anzuschaffen. Und diesmal natürlich eine digitale. Da ich nicht gleich ins Vollformat einsteigen wollte entschied ich mich für eine APS-C Kamera, … natürlich wieder von Nikon. Als ich sie in den Händen hielt war ich irgendwie gleich in die Neunziger zurückversetzt. Aber nur was das Handling anbelangte. Ich fand mich sofort wieder zurecht. Allerdings mit all den Vorteilen der Moderne. So hatte man einen Live View und zwei SD-Speicherkartenslots. Es handelte sich dabei um eine Nikon D7000. Da ich mit relativ wenig Gepäck auf Reisen war, musste ein Kompromis bei den Objektiven gemacht werden. So habe ich mich bewusst für eine Superzoom-Reiseobjektiv entschieden. So legte ich mir von Tamron das damals neue 18 – 270 mm (Crop) Zoom-Objektiv an und als Ergänzug ein Nikon DX 40mm Makro mit 2.8er Blende. Zurück von einer Hawaiireise im 2012 wurde ich dann doch heikler was die Qualität der Bilder anbelangte. Allerdings kam dann auch die Zeit der ActionCams wie GoPro Hero 3+ usw. 2016 begann ich mich dann für Drohnen zu interessieren und legte mir ein DJI Mavic Pro zu. Ein tolles Ding! Neue Perspektiven eröffneten sich. Doch die Begeisterung für die eigentliche Fotografie wurde wieder stärker. So legte ich mir nach reichtlicher Überlegung im 2017 eine Nikon D500 zu. Ja, die Überlegung war zwar auf Vollformat umzusteigen, jedoch hat mich die D500 sehr überzeugt und der Autofocus ist schlicht genial. Dann begann ich mich mehr und mehr für Nachtfotografie zu interessieren und stellte relativ schnell fest, dass der Dynamikumfang einer APS-C Kamera natürlich nicht derselbe ist wie bei einer Vollformat Kamera. In der Zwischenzeit kam das neue Z-System von Nikon raus welchem ich allerdings sehr sehr skeptisch entgegenschaute. Es hat mir gereicht als ich einmal durch den digitalen Sucher einer Sony Alpha schauen konnte. Das entsprach gar nicht dem was ich mir vorstellte, bis zu dem Tag, an dem ich durch den Sucher einer Nikon Z6 schauen konnte. Ich war geflasht! So kam es wie es kommen musste und ein paar Wochen später konnte ich eine Nikon Z7 mein Eigen nennen. Und was soll ich sagen? Ich bin begeistert. 

Und was befindet sich nun in meiner Fototasche? 
Body:
– Nikon Z7
Objektive: 
– Nikkor Z 24 – 70 F4 Zoom
– Nikkor Z 14 – 30 F4 Zoom
– Nikkor Z 35 1.8 S
– Nikkor Z 50 1.8 S
Diverses Filter von Haida
Stativ:
– Rollei CT5C